Beschluss des Bundestages
Die Debatte um die vorgezogene Degression der Photovoltaik dauerte kaum 30 Minuten. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte dem bereits in unseren News erwähnten Antrag zu. Somit seltzten sich die Abgeordneten von Union und FDP durch, die Einspeisungsvergütung je nach Marktwachstum bereits zur Jahresmitte zu kürzen.
Sie folgten dabei dem Vorschlag, die Einspeisetarife für Dachanlagen zum 01.07.2011 und die Freiflächenanlagen zum 01.09.2011 zu kürzen.
Der Vorschlag zur Absenkung der Vergütung im Takt von drei Monaten, dafür aber kontinuierlich fand dagegen im Plenum nur wenig Zuspruch. Die Degression auf vier Zeitpunkte in diesem Jahr zu verteilen fand ebenfalls keine Mehrheit.
Der Bundestag beschloss am 24.02. die Degression variabel und abhängig vom Wachstum am Markt zu gestalten, maximal jedoch bis zu 15 %. Zu Berechnungsgrundlage werden die Daten der Monate März, April und Mai herangezogen und eine Prognose für das Jahr 2011 erstellt.
Die nächste Absenkung erfolgt nach dem EGG bereits zum 01.01.2012.
Ziel der Förderung der Photovoltaik ist die schnelle aber wirtschaftlich sinnvolle Markteinführung und Annahme der Erneuerbaren Energien . Nach Angaben der Experten kann und wird die Solarbranche bereits mittelfristig auch ohne Förderung auskommen.
Derzeit wird bereits der europäische Energiemarkt beobachtet und viele Dinge sprechen für diesen Markt. Derzeit wird das größte Potential in Südeuropa gesehen.

